Power of Design Thinking
Projekt Reisekostenabrechnung

Ausgangssituation

Die derzeitige Anwendung zur Reisekostenabrechnung der MT AG stellt die Mitarbeiter vor einige Herausforderungen. Sie ist weder benutzerfreundlich noch intuitiv, weshalb sie erst nach einer Schulung oder durch die Unterstützung von Kollegen verwendet werden kann. Darüber hinaus bietet sie keine Korrekturprüfungen für Eingaben an und weist Mängel im Bereich der Barrierefreiheit auf.

Ziel ist es daher durch die Identifizierung der Nutzerbedürfnisse, eine assistierende sowie modern wirkende Lösung anzustreben, in der die Schwächen ausgeglichen werden und Interaktionen sicher sowie verständlich stattfinden können.

Resultate der sechs Phasen des Design Thinkings

Verstehen

Bevor das Projektteam mit der Entwicklung einer Anwendung beginnt, ist es grundlegend, Verständnis für den Nutzer und seine Herausforderungen zu entwickeln. Mithilfe von Kreativ-Methoden wie Problem Statement, 5x-Warum oder den 6 W-Fragen hat unser Team die Zielgruppe und den Kontext analysiert. Die größten Herausforderungen der aktuellen Anwendung zur Reisekostenabrechnung stellten die wenig intuitiven Nutzung sowie die mangelnde Sicherheit über korrekte Eingaben dar.

Phasen PlanungBlaues RechteckGrünes Rechteck
Grünes RechteckBlaues RechteckProjektgruppe

Beobachten

Das Ziel dieser Phase ist ein tiefergehendes Verständnis für den Nutzer und seinem Verhalten sowie die Gewinnung von Insights. Durch Explorative Interviews mit den Fachbereichsleitern der MT AG hat unser Team empirische Daten aus dem realen Nutzungskontext erhoben. Die Fachbereichsleiter interagierten mit der Anwendung unter Zuhilfenahme eines Szenarios und äußerten dabei die Gedanken laut aus. Die Beantwortung anschließend ergänzender Fragen zu der Anwendung enthüllten zusätzliche Einsicht sowie Potentiale. Die Ergebnisse wurden in Form von Personas oder Empathy-Maps aufgearbeitet und festgehalten.

Standpunkt definieren

Die aus den ersten zwei Phasen gewonnen Daten und Ergebnisse werden hierbei zusammengeführt, ausgewertet und anschließend interpretiert. Mithilfe von How-Might-We-Fragen und Storytelling hat unser Team die Kernprobleme und grundlegenden Aspekte der Anwendung extrahiert. Der letztendliche Fokus galt der effizienten Gestaltung und der Unterstützung des Nutzers bei dessen Interaktionen.

Grünes RechteckBlaues RechteckStandpunkt
Test2Blaues RechteckGrünes Rechteck

Ideen finden

Basierend auf den Erkenntnissen der vorangehenden Phase wird eine Vielzahl an Ideen zur Lösung des Nutzungsproblems entwickelt und ausgearbeitet. Nach dem Leitfaden von Linus Pauling “The best way to have a good idea is to have a lot of ideas.” hat unser Team mit diversen Kreativitätstechniken wie Special Brainstorming oder Design Studio eine Vielzahl an Ideen generiert und anschließend die besten davon per Dot-Voting selektiert.

Prototypen entwickeln

Konkretisiert werden die Ideen anschließend durch Prototypen, welche erlebbare Modelle zum Ausprobieren darstellen. Dazu hat unser Team die Top-Ideen in unterschiedlichen Interaktionselementen visualisiert und diese dann zu einem klickbaren Prototyp verbunden.

Grünes RechteckBlaues RechteckPrototyp
Grünes RechteckBlaues RechteckPrototyp

Testen

Durch den entwickelten Prototyp wird das erlebbare Produkt mit potenziellen Nutzern getestet und anhand festgelegter Kriterien validiert. In unserem Fall hat das Team die Fachbereichsleiter der MT AG als Tester bei der Bearbeitung eines Aufgabenszenarios mit der konzipierten Reisekostenlösung beobachtet und während der Nutzung befragt. Anhand vorher definierter Kriterien wurden die Tests evaluiert und ein abschließendes Fazit gezogen.

Vor und nach den 6 Phasen des
Design Thinkings

Reisekostenabrechnung vorher Darstellung
Reisekostenabrechnung nachher Darstellung

Und dann?

Unser Design-Thinking-Workshop war nach der Phase Testen zwar beendet, die Optimierung der Anwendung zur Reisekostenabrechnung allerdings noch nicht. Denn Design-Thinking ist ein iterativer Prozess, welcher mit jeder Iteration näher zur bestmöglichen Lösung führt.

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